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20.12.2007
schorndorfernachrichten
Rolf Weiß hat sieben Jahre, vier Monate, zehn Tage und 15,4 Stunden auf seine Spenderniere gewartet. Von Michaela Rudnik

Rudersberg. Er hatte sein Leben geparkt. Sein Alltag spielte sich zwischen Sofa und Dialysestation ab. Jetzt, ein Jahr später, hat Rolf Weiß die Warteschleife verlassen.

Ausgerüstet mit einer Spenderniere strotzt er nun vor Tatendrang.
Die nächste Kreuzfahrt ist gebucht und beim Sportabzeichen hat er sich selbst übertroffen.
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07.11.2007
wertheim

Wertheimer Zeitung
Strenge Regeln für Organspende
Den ganzen Zeitungsartikel lesen Sie hier
11/2007
lift

Ein Herz und eine Seele, aber eine Niere zu wenig

Lesen Sie den Artikel von Ingmar Volkmann in der Lift Stuttgart Ausgabe 11/2007

als PDF hier Seite 18 Seite 19

19.10.2007
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Ludwigsburger Kreiszeitung Entscheidung zur Organspende gefordert
von Thomas Faulhaber

„Egal, wie Sie sich entscheiden, tun Sie es bald“, forderte Martin Kalus vom Stuttgarter Transplantationszentrum die Münchinger Landfrauen auf. Wer sich noch zu Lebzeiten für oder gegen eine Organspende ausspreche, erspare seinen Angehörigen unangenehme Fragen in ohnehin schwerster Stunde. Stirbt jemand einen Hirntod, dann wird der Arzt sich erkundigen, ob er Organe entnehmen darf. „Möchten Sie sagen, ob das im Sinne des Verstorbenen gewesen ist, kurz nachdem Sie von dessen Hinscheiden erfahren haben?“, redete Kalus den Landfrauen ins Gewissen. Nur vier von über 30 überwiegend weiblichen Zuhörern strecken auf die Frage, wer denn im Saal einen Organspendeausweis besitze, den Finger. „Damit liegen Sie im Trend“, meinte der Transplantationskoordinator. Nur etwa acht Prozent hätten einen, fast zwei Drittel seien unentschieden, der Rest lehne eine Organspende grundsätzlich ab, legte er baden-württembergische Zahlen vor. Erst wenn der Hirntod von zwei Ärzten einwandfrei durch zahlreiche Tests festgestellt wurde, würden Organe, auch dann erst nach Zustimmung, entnommen. Auch wenn das Herz des künstlich Beatmeten noch schlägt, sei er wie innerlich enthauptet, beschrieb der Experte. „Das passiert bestimmt nicht am Straßenrand oder in der Schwarzwaldklinik, wie das gerne in billigen Fernsehfilmen gezeigt wird“, erklärte Kalus. Sechs Kliniken in Baden-Württemberg seien dazu befugt und würden streng überwacht.
Juliane Schmalzridt, Vorsitzende der Landfrauen und Gastgeberin des Abends, hat sich bislang noch nicht näher mit dem Thema befasst. Dabei hätte sie keine Probleme zu spenden. „Aber eine Entscheidung schiebt man dann doch auf die lange Bank.“ Anne Schmid hat keinen Spenderausweis, aber in der Familie wüssten alle voneinander, dass sie im Falle des Falles bereit wären, sich zur Verfügung zu stellen. „Auch das ist eine Möglichkeit“, sagte Kalus. Ein offizieller Pass sei gar nicht nötig. Auch der Satz „Ich möchte Spender sein“ oder die gegenteilige Aussage auf einem Stück Papier in einer Patientenverfügung reiche aus.
Hans-Joachim Knorpp wurde von seiner Frau zur Veranstaltung der Landfrauen geschickt. Die hat bereits den Ausweis. Er hat gerade eine Herz-OP hinter sich und weiß, wie schnell es vorbei sein kann. Die Frage des 68-Jährigen: „Bin ich dazu nicht zu alt?“ „Das gemessene Alter hat mit dem biologischen einer Person nichts zu tun“, erklärt der Fachmann. Manchmal könne ein 30-Jähriger schon ganz schön alt aussehen, während ein Siebziger noch fit wie ein Turnschuh sein könne. Vor der Verpflanzung würden aber immer noch die Funktionstüchtigkeit und vor allem die Gewebeübereinstimmung zwischen Spender und Nehmer geprüft.
Nicht nur die Spendenmüdigkeit in der Bevölkerung sei ein Grund, warum die Warteliste lang ist. Trotz Meldepflicht würden sich nur etwa die Hälfte aller 150 Kliniken mit Intensivabteilungen am Transplantationsplan beteiligen. Ein Gesetz soll das jetzt ändern. Infos im Netz oder unter Telefon (08 00) 9 04 04 00 und www.Transplantationszentrum-Stuttgart.de
02.08.2007
swr4

Radiointerview mit SWR 4 zur Pressekonferenz
"1.000sten Nierentransplantation am Klinikum Stuttgart - Katharinenhospital"

martina-fuerstenberger

 

 

 

 

 

 

Andreas Jansky (erster Lebendnierenempfänger), Rouget Pletziger (1.000 Lebendnierenempfänger) und Transplantationskoordinator Martin Kalus im Interview mit SWR4

18.07.2007
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Stuttgarter Zeitung - Mut zur Organspende

300 Patienten warten in Stuttgart auf eine neue Niere - Werbespots im Kino für Organspende Stuttgart - Die Schauspieler Jürgen Vogel, Loretta Stern und Nora Tschirner blicken ernst von der Stellwand im Kinofoyer Cinemaxx in der Breitscheidstraße. Das hat seinen guten Grund: Es geht um Leben und Tod. "Nimm das Schicksal in die Hand" heißt das Motto der Aufklärungskampagne, die von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), dem Verein Junge Helden und der Techniker Krankenkasse veranstaltet wird. Die Pappversion von Jürgen Vogel bietet den Vorbeiziehenden noch bis zum 8. August Organspenderausweise an. Nach der letzen Kino-Vorstellung am Abend sind die Karten meist vergriffen. "Und das ist gut so. Denn wir haben nach wie vor zu wenig Organspender in Deutschland", sagt Martin Kalus vom Transplantationszentrum Stuttgart. Er ist einer von zehn Transplantationskoordinatoren in Deutschland und weiß um die Spenderproblematik: "In Deutschland beträgt die Wartezeit für eine Niere im Schnitt sechs bis sieben Jahre."
25.05.2007
nwz
Südwestpresse / NWZ Göppinger Kreisnachrichten

Organspender gesucht - Kalus emphielt Ausweis - Angehörige frühzeitig informieren. Lesen Sie weiter hier (Adobe PDF)
19.03.2007
hohenloher
Heilbronner Stimme / Hohenloher Zeitung

Mit einer Organspende kann jeder Leben retten.Martin Kalus informiert
über Hirntod-Diagnostik, Organspenden und Transplantationen.

lesen Sie den Artikel von Regina Koppenhöfer hier (Adobe PDF) oder bei stimme.de

 
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